„Forschen in und mit China: Mehr Handlungssicherheit im Forschungsalltag“ war das Motto des Junior Researcher Day 2026, der am 28. April an der UDE in Duisburg stattfand. Bei der eintägigen Veranstaltung hatten Doktorand:innen und Post-Doktorand:innen unserer Mitgliedseinrichtungen am Vormittag die Möglichkeit, sich in kleiner Runde mit interkulturellen Schlüsselkompetenzen für den Forschungsalltag in China und für die Zusammenarbeit mit chinesischen Kolleg:innen auseinanderzusetzen. Am Nachmittag ging es dann um verschiedenen Perspektiven auf Wissenssicherheit in der kooperativen Forschung mit China.



Mit ihren Ausführungen zu kulturellen Unterschieden in der Kommunikation in Deutschland und China eröffnete Dr. Elke Spielmanns-Rome (iQ! Bonn) die Veranstaltung und veranschaulichte differenziert anhand zahlreicher Beispiele, wie sich kulturelle Prägungen auf Verhalten und Wahrnehmung auswirken (können) und wie sich kulturell bedingte Kommunikationsprobleme erkennen und auflösen lassen. Davon ausgehend reflektierten die Teilnehmenden in Kleingruppen eigene Erlebnisse interkultureller Missverständnisse und diskutierten verschiedene Möglichkeiten, mit den jeweiligen Situationen umzugehen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen stellte Dr. Susanne Stein (C-NET RNR) die verschiedenen Ressourcen im Mitgliederbereich der C-NET-Webseite vor und leitete zum zweiten Teil der Veranstaltung über, bei dem die Teilnehmenden für die verschiedenen Dimensionen von Wissenssicherheit in der deutsch-chinesischen Kooperation sensibilisiert wurden. Prof. Dr. Markus Taube (UDE) ging in seinem Beitrag zunächst auf den Paradigmenwechsel in der Bewertung kooperativer Forschung insgesamt ein und skizzierte davon ausgehend die Herausforderungen und Chancen von Forschungskooperationen mit China im deutschen und europäischen Kontext. In Ergänzung dazu klärten die Expert:innen des Landesverfassungsschutzes NRW umfassend über Risiken im Forschungsalltag mit China auf und erläuterten wichtige Maßnahmen zur IT-Sicherheit.
